Bundespräsident Köhler fordert “geschlossenes Handeln” der Regierung
Berlin (dts) – In der diesjährigen “Berliner Rede” von Bundespräsident Horst Köhler forderte das Staatsoberhaupt “geschlossenes Handeln” in der Regierung. Es gebe während der Wirtschaftskrise “keine Beurlaubung von der Regierungsverantwortung.” Der Bundespräsident warnte, dass “die Krise keine Kulisse für Schaukämpfe sei”, sondern vielmehr “eine Bewährungsprobe für die Demokratie.” Um Verunsicherungen bei den Bürgern lösen zu können forderte Köhler für die Menschen “mehr Informationen”, sowie für den Markt “mehr Regeln und Transparenz.” Dennoch bestehe mit der Krise “die Chance zur Einsicht, dass die internationale Gemeinschaft in Zukunft zusammenarbeiten muss.” Die “Berliner Rede” wurde erstmals 1997 von dem damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog gehalten. Herzogs Nachfolger Johannes Rau und Horst Köhler setzten die Tradition fort und äußerten sich jedes Jahr zu einem aktuellen Thema.
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