Oral-Sex kann möglicherweise Krebs verursachen

Baltimore (dts) – Oralverkehr könnte möglicherweise das Risiko einer Krebserkrankung im Hals- und Rachenbereich drastisch erhöhen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Johns Hopkins Universität im US-Bundesstaat Maryland. Grund sei, dass Oral-Sex der Hauptübertragungsweg für das sogenannte “HPV-Virus” sei. Eine Infektion durch diese “humanen Papillomviren” wiederum bedeute ein deutlich höheres Risiko, Krebs im Hals oder Rachen zu bekommen, als es beispielsweise bei Tabak- oder Alkoholkonsum der Fall sei. In der Studie hatten Testpersonen, die bereits Oralverkehr mit mehr als sechs Partnern hatten, ein fast neunmal höheres Risiko, eine HPV-Infektion zu bekommen. Neben Oralverkehr könne aber auch Küssen das Risiko einer HPV-Infektion erhöhen, und somit das Krebs-Risiko steigern, so die Forscher.

(C) dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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