Opfer von Bankenpleite zieht vor Bundesverfassungsgericht

Köln (dts) – Eine Münchner Rentnerin hat beim Bundesverfassungsgericht gegen den Ausschluss von Privatpersonen aus dem “Finanzmarktstabilisierungsgesetz” Klage eingereicht. Wie der “Kölner Stadt-Anzeiger” in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe berichtet, will die Münchnerin erreichen, dass normale Bankkunden genau wie die Banken selbst vom 480-Milliarden-Euro-Rettungsschirm des Bundes profitieren. “Ich erwarte nicht, dass ich mein ganzes Geld zurück bekomme. Aber ich erwarte eine kleine Entschädigung vom Staat. Und wenn der Staat das nicht fertig bringt, dann soll er sich bitte an die Bank wenden”, so die Rentnerin. Die 68-Jährige hat nach eigenen Angaben durch Lehman-Zertifikate 40.000 Euro verloren.

(C) dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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