Taifun “Morakot” verwüstet Ostasien
Taipeh/Peking/Manila (dts) – Der Taifun “Morakot” hat in Ostasien schwere Verwüstungen auf den Philippinen, auf Taiwan und in Ostchina angerichtet. Wie der Nachrichtensender CNN berichtet, sind in Taiwan aufgrund des Taifuns mindestens 38 Menschen gestorben. 35 Menschen wurden verletzt, 62 weitere werden noch vermisst. Im Süden Taiwans löste eine mehr als zwei Meter hohe Flutwelle Erdrutsche aus. Dabei wurden mindestens 100 Menschen verschüttet. Die Rettungsarbeiten dauern derzeit noch an. Der Taifun “Morakot” hatte auf der Insel Taiwan die schwersten Überschwemmungen seit 50 Jahren ausgelöst. Im Osten Chinas flohen rund 1,4 Millionen Menschen vor dem Taifun ins Inland. Mindestens sechs Menschen starben an der Küste, mehr als 6.000 Häuser wurden zerstört. Der Taifun war bereits letzte Woche auf die Philippinen getroffen, dabei waren mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Ein weiterer Taifun mit dem Namen “Etau” hatte am vergangenen Sonntag den Osten Japans getroffen. Hier waren
bei Unwettern mindestens 12 Menschen gestorben. “Morakot” hat sich inzwischen zum tropischen Sturm abgeschwächt.
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