Bericht: Zahl der neuen Breitbandanschlüsse gesunken
Bonn (dts) – Die Entwicklung des Nachfragewachstums bei neuen Breitbandanschlüssen hat sich in Deutschland in den Jahren 2008 und 2009 verlangsamt. Wie aus dem heute vorgestellten Jahresbericht der Bundesnetzagentur hervorgeht, wurden im Jahr 2009 2,4 Millionen neue Anschlüsse geschaltet, 0,6 Millionen weniger als im Jahr zuvor. Diese Entwicklung sei auf die zunehmende Sättigung des Breitbandmarkts zurückzuführen. Ende 2009 waren insgesamt etwa 25 Millionen Breitbandanschlüsse mit Geschwindigkeiten von mehrheitlich zwischen 2 und 10 Megabit pro Sekunde in Betrieb. Mit insgesamt 22,4 Millionen geschalteten Anschlüssen und damit knapp 90 Prozent aller Breitbandanschlüsse bleibt DSL dabei nach wie vor die dominierende Anschlusstechnologie, gefolgt von Breitbandanschlüssen über die Kabel-TV-Infrastruktur. Auch im Mobilfunk ist die Internetnutzung rasant angestiegen. Zum Jahresende 2009 waren etwa 26 Millionen UMTS-Geräte in deutschen Mobilfunknetzen eingebucht, wobei etwa 19 Millionen
Teilnehmer regelmäßig UMTS-Dienste nutzten. Im Jahr 2007 lag dieser Wert noch bei 9,2 Millionen Teilnehmern.
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