Stromvergleich Stiftung Warentest

Wie in den letzten Jahren schon häufig in den Medien verbreitet wurde, ist ein Anbieterwechsel für den Bezug von Strom für viele Haushalte lohnenswert. Die Stiftung Warentest prüft regelmäßig die Portale zum Stromvergleich im Internet und vergibt Bewertungen für die Güte der erteilten Stromauskunft. Dabei untersucht sie die Bedienerfreundlichkeit und die Qualität der angezeigten Ergebnisliste. Darüber hinaus wird die Unabhängigkeit und Vollständigkeit der Vergleichsportale begutachtet. In den letzten Jahren erhielten Portale wie Verivox und strom.preisvergleich.de gute Bewertungen durch die Stiftung Warentest. Leider wird der Name der Stiftung von einigen Anbietern in der Werbung aufgeführt, jedoch lediglich im Kontext einer Wechselempfehlung. Eine Bewertung hat jedoch gar nicht stattgefunden. Verbrauchern wird daher zum genauen Studium der Vergleichsrechner und Anbieter geraten.

Wie ein Stromvergleich durchgeführt wird

Um ein brauchbares Vergleichsergebnis zu erhalten, wird zur Nutzung von mehreren Vergleichsrechnern geraten. Nur so können alle verfügbaren Stromanbieter erfasst werden. Insgesamt sind es über 1000 Versorger und Händler, die aber nicht alle auf einem einzigen Vergleichsrechner gelistet sind. Die Bedienung der meisten Portale für eine Stromauskunft ist einfach. Anhand der Daten aus der letzten Stromrechnung können die Datenfelder befüllt werden und der Verbraucher erhält eine Ergebnisliste mit Anbietern für die gleiche Strommenge sowie die dafür verlangten Kosten. Die Ergebnisliste ist nach Preisen sortiert und so ist mit einem Blick zu erkennen, welche Anbieter die identische Leistung billiger erbringen könnten. Viele Vergleichsrechner geben die mögliche Ersparnis zum aktuellen Stromanbieter direkt an. Persönliche Daten werden für die Stromauskunft zunächst nicht benötigt und die Nutzung der Vergleichsrechner ist kostenlos.

Wann ist ein Anbieterwechsel sinnvoll??

Die Stiftung Warentest rät den Verbrauchern nicht nur zur Durchführung des Vergleiches sondern auch zum Wechsel ihres Anbieters, wenn sich eine günstigere Alternative ergibt. Sie verweist auf die Gesetze der Marktwirtschaft und die daraus resultierende Preisbildung. Selbst wenn Verbraucherhaushalte im Jahr nur wenige Euro an Einsparung erzielen können, ist laut Stiftung Warentest ein Wechsel sinnvoll. Viele Stromkonsumenten sind der Auffassung, dass sich der Wechsel bei geringen Differenzbeträgen wegen des Aufwandes nicht lohnen würde. Dem widerspricht die Stiftung Warentest, denn der Aufwand ist sehr gering. Er beschränkt sich auf die Kündigung des alten Stromvertrages und die Anmeldung bei einem neuen Versorger. Dieser übernimmt in der Regel alle weiteren anfallenden Formalitäten. Kosten fallen dafür nicht an. Der Zeitaufwand ist somit sehr gering und verursacht kaum Unannehmlichkeiten.

Die Stromkosten im Griff halten

Eine weitere Empfehlung der Stiftung Warentest betrifft die regelmäßige Beobachtung des Strommarktes. Sinnvoll ist ein Stromvergleich im Abstand einiger Monate, jedoch mindestens gegen Ende des aktuellen Stromvertrages. Häufig sind die Folgejahre bei den Versorgern teurer als das Anfangsjahr. Um dieser Kostensteigerung zu entgehen, können die Haushalte den Versorger einfach erneut wechseln. So können die zahlreichen Sonderangebote für Neukunden zur Kostendämpfung genutzt werden. Ein weiteres einfaches Instrument zur Kostenkontrolle ist eine regelmäßige Ablesung des eigenen Verbrauches. Wer zum Beispiel jeden Monatsanfang seinen Zählerstand notiert und die verbrauchte Strommenge mitrechnet, erlebt bei der Abrechnung keine bösen Überraschungen mehr.

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