Der deutsche Immobilienmarkt, Preisentwicklung und Tendenz

Immobilien galten schon immer als solide, inflationsgeschützte und wertbeständige Vermögensgrundlage. Der Erwerb von Wohn-, Gewerbe- oder Infrastruktur-Immobilien dient der Verbesserung des eigenen finanziellen Budgets und ist eine Altersabsicherung. Der Wert deutscher Immobilien ist in den vergangenen Jahren deutlich gefallen. In den Jahren 1975 bis 2007 sanken die Preise um 0,8 Prozent, eine Preissteigerung ist wiederum bei neu erstellten Wohngebäuden zu verzeichnen.

Im Vergleich zum Vorjahr, sind in diesem Jahr die Immobilienpreise in Deutschland auf dem Land leicht rückläufig und in den Großstädten ist ein Preisanstieg um rund 2,5 Prozent zu verzeichnen, vor allem auf dem Gewerbeimmobilienmarkt. In den letzten Jahren haben Unternehmensimmobilien, Kauf ungenutzter Grundstücke und Gebäude, zum Umbau lukrativer Objekte, stark an Bedeutung gewonnen. Dabei zielt man auf langfristige Miet- oder Pachteinnahmen, zum Beispiel der Bau von Alten- und Pflegeheimen. Trotz Finanzmarktkrise hält sich der Immobilienmarkt wieder stabil. Immobilienpreise werden immer gewissen Schwankungen unterliegen, sie sind abhängig von der Bevölkerungsentwicklung, Siedlungsstruktur, Industrialisierung und Marktmechanismen.

Die Tendenz auf dem Wohnimmobilienmarkt ist durch die erhöhte Nachfrage nach privatem Wohneigentum stark ansteigend. Der Anlagenmarkt expandiert durch Förderungen für Vorhaben des energiesparenden Wohnungsneubaus und im Rahmen der Sanierung und Modernisierung. Durch ständig steigende Mietkosten, wird der Erwerb einer Eigentumswohnung oder eines eigenen Hauses immer attraktiver. Durch die neue Form der Altersvorsorge (Wohnriester) und die gegenwärtig niedrigen Zinsen wird wieder mehr Kapital in Immobilien investiert.

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